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Schlafapnoe: Wenn Schnarchen gefährlich wird

Termin: 15.12.2022 von 17:00 - 18:00

Worum es geht

Schnarchen ist eine Volkskrankheit, die ab dem 65. Lebensjahr die Hälfte der Menschen betrifft. Zunächst geht vom Schnarchen keine Gefahr für die Gesundheit aus und es muss deswegen in den meisten Fällen nicht behandelt werden – außer der Partner zieht aus, wenn wie in manchen Fällen das Schnarchen eine Lautstärke von 90 Dezibel, also der Lautstärke eines Presslufthammers, entwickelt.

Besonders problematisch wird es, wenn nachts die Atmung dabei aussetzt, also Atempausen auftreten und somit ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegt. Etwa 2 bis 3% der erwachsenen Bevölkerung leiden an dieser Krankheit. Grund dieser Atemstörung sind Verengungen der Atemwege im Schlaf, die besonders im Rachenbereich sich finden, so dass die Luft nicht richtig in die Lunge fließen kann. Häufig sind sehr hiervon Männer ab dem 40. Lebensjahr betroffen. Aber auch Frauen leiden unter dieser Erkrankung besonders nach den Wechseljahren.

Was bei dieser nächtlichen Atemstörung passiert und welche Behandlung sinnvoll ist, werde im Webinar erläutern.


Ihre Referent

Dr. Johannes Uerscheln hat in Neuss und Essen die Ausbildungen zum Facharzt für Innere Medizin mit dem Teilgebiet Lungenheilkunde sowie  Spezialisierungen in der Allergologie und der Schlafmedizin absolviert. Seit 2002 ist er niedergelassener Facharzt im Lungen- und Allergiezentrum in Neuss sowie auch in Düsseldorf und leitet mit seinen Kollegen am Neusser Standort das Schlaflabor.