WIR - ERKLÄREN - MEDIZIN

Kompetent - Verständlich - Interaktiv

Brüche am Handgelenk: Operieren ist besser als eingipsen!

Termin: 25.08.2021 von 17:00 - 18:00


Worum es geht

.Knochenbrüche im Bereich des Handgelenkes stellen die häufigsten Brüche des Menschen dar. Sie entstehen meist durch einfach Stürze zu ebener Erde, wenn sich die Betroffenen mit der Hand abstützen, um die Körperlast abzufangen. Ursache können aber auch Verkehrsunfälle, Sportunfälle und Stürze aus größerer Höhe sein. Die Diagnosestellung erfolgt durch Röntgen und bei allen komplizierteren Verletzungen durch eine Computertomographie.

Früher wurden die Brüche einfach eingegipst, wodurch es zwar zur Heilung des Knochens kam, in den meisten Fälle aber mit einer Veränderung der Knochenform und dadurch resultierenden dauerhaften Beschwerden in Form von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Oft entwickelte sich im weiteren Verlauf eine Handgelenkarthrose.

Die aktuelle und auf die hohen funktionellen Ansprüche der Patienten ausgerichtete Therapie sieht vor, daß die Knochenform optimal wiedergestellt wird, wodurch sich Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Arthrose vermeiden lassen. Dafür stehen modernste operative Therapieverfahren und Implantate zur Verfügung.


Ihre Referent

Prof. Dr. Michael Schädel-Höpfner ist seit 2013 am Lukaskrankenhaus Neuss als Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie. Weiterbildung u.a. an den Universitätskliniken Marburg und Düsseldorf. Spezialist für Verletzungen der Extremitäten, schwere Unfälle (Polytrauma) und Erkrankungen der Hände.